Depressionen nach der Trennung

In diesem Artikel verrate ich dir, wie Du Depressionen infolge einer Trennung erkennst und wie Du sie überwindest.

Depressionen nach der Trennung

Eine Trennung ist für jeden Menschen sehr hart. Meist kommt sie unerwartet und trifft einen wie ein Hammerschlag. Der Mensch, den man so sehr liebt, ist plötzlich weg. Der Mensch, mit dem man alles geteilt hat, auf den man sich immer verlassen konnte. Man fühlt sich betrogen, wird wütend auf sich und auch auf die andere Person und fällt in ein Loch. Man findet keinen Halt mehr und gibt sich seiner Trauer hin. Wenn Du dich gerade in einer solchen Situation befindest, ist es ganz normal, dass man Liebeskummer verspürt. Wichtig ist aber, dass Du deinen Liebeskummer auch schnell überwindest und ins Leben zurückkehrst. Denn wenn Du das nicht schaffst, ist die Gefahr sehr groß, dass Du in eine ernstzunehmende Depression abrutschst. In diesem Artikel möchte ich dem vorsorgen und dir helfen, zu erkennen, ob Du eine Depression hast. Außerdem werde ich dir verraten, was Du gegen sie tun kannst.

Hilfe nach der Trennung

Eine Trennung ist ein einschneidendes Erlebnis. Deshalb ist es auch normal, antriebslos zu sein und verletzte Gefühle zu haben. Wir haben ein Leben zu zweit geführt, doch plötzlich stehen wir allein da und müssen alles allein bewältigen. Man gibt sich selbst die Schuld. Man versucht, sich einzureden, dass der geliebte Mensch zurückkommen wird. Und das schlimmste ist, dass uns niemand zu verstehen scheint. Wir haben niemanden mehr, auf den man sich noch verlassen kann und der uns hilft. DOCH DAS STIMMT NICHT! Du hast sehr wohl Menschen um dich herum, die sich um dich kümmern wollen, die dich unterstützen und auf die Du dich verlassen kannst: Deine Freunde und deine Familie!

Freunde und Familie

Wenn Du gerade eine Trennung durchlebst, ist es wichtig, dass Du dir Hilfe holst, denn allein dauert es viel länger, bis Du deinen Herzschmerz bewältigt hast. Außerdem ist die Gefahr um ein vielfaches höher, an Depressionen zu erkranken, wenn Du immer versuchst, deine Probleme für dich zu behalten. Zu Beginn reicht es völlig aus, wenn Du dich von Freunden oder deiner Familie unterstützen lässt. Es sind die Menschen aus deinem Umfeld, die dich am besten kennen und wissen, wie sie dir am besten helfen können. Und schon ein einfaches Gespräch über die Trennung und deine Gefühle werden dafür sorgen, dass Du dich deutlich besser fühlen wirst. Es wird dir guttun, dein altes Leben hinter dir zu lassen und dich neuem zuzuwenden. Deine Freunde werden dafür sorgen, dass Du nicht zu viel allein zu Hause sitzt und über deine(n) Ex nachdenkst. Sie werden sich darum bemühen, dass Du wieder vor die Tür gehst und dich von deinen negativen Gedanken ablenkst.

 

Du darfst nach der Trennung der Trauer und der Wut freien Lauf lassen, aber sie dürfen nicht dein Leben bestimmen. Du musst dich schnell wieder fangen und dich einem neuen Lebensabschnitt zuwenden. Andernfalls kann es passieren, dass Du an Depressionen erkrankst.

Wie Du diese Phase der Trauer überwinden kannst, erfährst Du in meinem Artikel „Liebeskummer überwinden“.

Wann ist es mehr als nur Liebeskummer?

Wenn jedoch alle diese Tipps nicht im Mindesten helfen und Du weiterhin niedergeschlagen und kraftlos bist, solltest Du ernsthaft darüber nachdenken, dir professionelle Hilfe zu holen. Wenn Du motivationslos und emotional abgestumpft bist, solltest Du einen Arzt aufsuchen. In diesem Fall kann es nämlich sehr gut sein, dass Du an einer leichten Depression leidest. Dafür musst Du dich nicht schämen. Es gibt genug Menschen, die sich nicht um ihren Gemütszustand kümmern, und das sind dann die Menschen, die einen bleibenden psychischen Schaden davontragen. Du hingegen kümmerst dich um dein Seelenwohl, da ist nichts beschämend dran.

Anzeichen einer Depression

Es ist sehr gut möglich, dass sich die Trennung auf deine psychische Gesundheit auswirkt. Das hat zur Folge, dass Du leichte Anzeichen einer Depression erkennen lässt. Wenn Du an einer Depression leidest, bist Du oft:

  • Energielos
  • Lustlos
  • Antriebslos
  • Müde
  • Kraftlos
  • Appetitlos
  • Freudlos

Zudem bist Du von einem generellen Unwohlsein befangen und Du strahlst eine missmutige Stimmung aus. Weiterhin berichten viele Betroffene von Schlafstörungen, sowie unbestimmten Kopf- und/oder Magenschmerzen.

Wie entsteht eine Depression nach dem Beziehungsende?

Depression nach Trennung

Dein Gemütszustand ist ein äußerst komplexes Zusammenspiel von inneren und äußeren Einflüssen in deinem Leben. Es ist schwer zu bestimmen, welche Faktoren die Ursachen deines geistigen Zustandes sind. Aus diesem Grund sind Depressionen auch sehr schwer zu verstehen.

 

Allerdings kann ich dir versichern, dass nicht die Trennung Schuld an deiner jetzigen Stimmung ist. Vielmehr ist sie nur der Auslöser der Depression. Die wahren Gründe liegen in deinem früheren Leben.

Wie erkennst Du die Depression?

Depressionen entstehen langsam und über einen längeren Zeitraum. Deshalb ist es enorm schwer, eine solche frühzeitig zu erkennen. Je früher Du die Depression bemerkst, desto schneller kannst Du dich behandeln lassen und wieder glücklich werden. Viele Menschen glauben, dass die Depression eine Schwäche ist und sträuben sich dagegen, zu akzeptieren, dass man darunter leidet. Sie schaden sich damit aber selbst und werden nicht mehr glücklich. Das ist ein riesiger Fehler, den viel zu viele Menschen begehen. Diese Bedrücktheit ist keine Schwäche, sondern eine Krankheit! Sie muss wie jede andere Krankheit behandelt werden!

 

Begehe nicht den gleichen Fehler! Je schneller Du akzeptierst, dass Du eine Depression hast, desto schneller kannst Du behandelt werden und wieder Glück in deinem Leben fühlen. Mache dir deine aktuelle Situation zunutze und lerne daraus. Gehe richtig mit psychischen Erkrankungen.

Wenn Du also erkennst, dass Du die Anzeichen für eine Depression aufweist, suche einen Arzt auf und lasse dich professionell behandeln.

Wo findest Du Hilfe?

Depressionen treten in der heutigen Zeit sehr häufig auf. Wenn Du die Anzeichen bei dir erkennst, solltest Du deinen Hausarzt aufsuchen. Im Normalfall kann er bereits feststellen, ob Du an einer Depression leidest und wie man diese am besten behandeln könnte. Notfalls kann auch eine Überweisung zum Psychologen helfen. Ich empfehle dir dringend, einen Arzt aufzusuchen, wenn Du den Verdacht hast. Im Internet findest Du zwar viele Tipps, doch erfahrungsgemäß bringen sie bestenfalls nur geringfügige Besserung. Nur eine ärztliche Behandlung ist wirklich zuverlässig, denn Du hast es mit einer ernstzunehmenden, seelischen Krankheit zu tun. Durch eine Therapie kannst Du deinen Gemütszustand besser verarbeiten und das Geschehene besser verstehen und akzeptieren. Das Wort "Therapie" klingt natürlich erstmal abschreckend, aber es ist genau das, was Du gerade brauchst und dir helfen wird.

 

Du kannst auch bei anderen „Leidensgenossen“ Unterstützung finden. Sie befinden sich in der gleichen Lage wie Du und verstehen dich daher besser als die meisten Anderen. Es wird dich entlasten, wenn Du mit jemandem sprichst, der etwas sehr Ähnliches gerade erlebt oder erlebt hat. Bei letzteren kannst Du dir auch wirklich Tipps holen, wie Du auch abseits der Therapie Fortschritte bei der Bewältigung der Krankheit machen kannst.

 

Ich hoffe, ich konnte dir mit dem Artikel helfen.

 

Dein Freund & Helfer